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Der Spielespiegel – Brettspiele und Kartenspiele –
Ornament

Dungeon Twister

Rezension von Tommy

Ornament
Verlag:  Asmodée   •   Art:  Brettspiel   •   Spieldauer:  90 Minuten
Alter:  ab 12 Jahre   •   Jahrgang:  2007   •   Sprache:  Deutsch
Rezension © Der Spielespiegel

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Vorstellung

Ein Dungeon, zwei Spieler, acht Figuren - was zunächst recht übersichtlich klingt wird schnell fordernd, wenn sich erst einmal der Boden dreht und nichts mehr so ist wie zuvor. Aber mal langsam. Klären wir doch zunächst den einfachen Teil. In Dungeon Twister gilt es, seine eigene Abenteurergruppe durch ein fieses Verlies in die Freiheit zu führen. Dummerweise wurde nur eine andere Gruppe auf der anderen Seite des Dungeons mit dem gleichen Ziel ausgesetzt. Wir können nur durch deren Seite fliehen und die nur durch unsere. Außerdem wurde festgelegt, dass wir nicht nur durch die Flucht Siegpunkte erhalten, sondern auch durch das Beseitigen der anderen - und umgekehrt. Nachdem das Verlies aus acht anfangs verdeckt liegenden Platten aufgebaut wurde, wählt jede Seite aus acht Startfiguren die vier aus, die tatsächlich zum Einsatz kommen sollen. Außerdem darf man (mit bestimmten Grenzen) Gegenstände auf den Platten verteilen. Schon geht es los und abwechselnd - das Spiel ist nur für zwei Spieler gedacht - spielt man eine seiner vier Aktionkarten aus. Diese zeigen zwischen zwei und fünf Aktionen, die man anschließend ausführen darf - etwa gehen, kämpfen oder Spezialfähigkeiten einsetzen. Anschließend werden diese Aktion auch tatsächlich ausgeführt, wobei man versuchen sollte die eigenen vier Figuren möglich effizient durch das Verlies und seine Hindernisse und Fallen zu lotsen. Erst wenn alle vier Aktionskarten ausgespielt wurden, erhält man sie wieder auf seine Hand zurück. So weiß der Gegner sehr genau über die eigenen Möglichkeiten Bescheid und kann darauf reagieren. Will man eine bisher verdeckte Platte betreten, so dreht man diese um und sucht sich seinen Weg. Hilfreich dabei ist, dass man in der Mitte der Platte einen Mechanismus findet, mit dem man die gesamte Platte in 90-Grad-Schritten drehen kann. So öffnen sich zuvor verschlossene Wege oder man kann damit die Strecke verkürzen, da sich alle Elemente auf einer Platte mitdrehen. Jede Platte hat ein Gegenstück, das man wahlweise drehen kann - sehr gut geeignet um den Gegner zu verwirren und ihm Steine (bzw. Wände) in den Weg zu stellen. Sollten auf einer Platte beim Aufdecken der Platte Gegenstände liegen, so darf man die des Gegners beliebig auf der Platte verteilen. Er aber darf im Gegenzug unsere Gegenstände verteilen. Wer als erstes fünf Siegpunkte durch das Fliehen aus dem Verlies bzw. dem Ausschalten von Gegnern sammeln konnte, der hat das Spiel gewonnen. Das dauert je nach Erfahrung und Spielart zwischen einer und drei Stunden - also weit über den auf der Packung angegebenen 45 Minuten. Insbesondere wenn Grübler am Tisch sitzen, dann zieht es sich enorm und der Einsatz einer Schachuhr wird dringend empfohlen. Ausstattung und Anleitung gehen in Ordnung, können aber nicht auf ganzer Linie überzeugen. Zwar sind die Illustrationen schön, aber dafür sind alle Figuren nur aus Pappe und die Anleitung ist nicht die übersichtlichste. Nach ein paar Spielen sind die offenen Fragen aber geklärt und das Spiel beginnt richtig Spaß zu machen.

Wertung

Bewertung:  4 von 6 Punkten

Spiele zu zweit kommen bei uns selten auf den Tisch, weil wir uns meist in größerer Runde treffen. Dazu kommt das Zeitproblem, denn selten möchten wir uns bei einem Spiel für zwei Personen gute zwei Stunden hinsetzen. Wem das aber nichts ausmacht und wer gerne grübelt und die optimale Strategie aus unzähligen Möglichkeiten findet, der wird mit Dungeon Twister einen großen Spaß haben. Das Spiel verzichtet komplett auf Glückselemente - weshalb zwei ungefähr gleich erfahrene Spieler gegeneinander antreten sollten. Dungeon Twister wird zu Recht als Fantasy-Schach bezeichnet und macht unter diesem Gesichtspunkt richtig Spaß.


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