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Der Spielespiegel – Brettspiele und Kartenspiele –
Ornament

1. Edition

Piratenbucht

Rezension von Tommy

Ornament
Verlag:  Amigo   •   Art:  Brettspiel   •   Spieldauer:  60 Minuten
Alter:  ab 12 Jahren   •   Jahrgang:  2002   •   Sprache:  Deutsch
Rezension © Der Spielespiegel

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Vorstellung

Das Piratenleben ist nicht gerade einfach, aber dennoch meint Ihr eine erfolgreiche und ruhmvolle Karriere vor Euch zu haben. Am Ende entscheidet nur Euer Ruhm uber Erfolg oder Misserfolg und auch über den Ausgang des Spiels. Piratenbucht wird rundenweise gespielt, wobei in jeder Runde folgende Aktionen ausgeführt werden: navigieren, Aktionskarten aussspielen, Kämpfe austragen, Piratenkarten abrechnen, Sonderaktionen ausfuhren und Blackbeard versetzen. Jeder Spieler hat vor sich ein Piratenschiff liegen, auf dem mittels Holzringen die Stärke des Rumpfes, der Kanonen, der Mannschaft und der Segel angezeigt wird. Auf dem Spielplan, auf dem sechs Inseln und die Piratenbucht zu sehen sind, markiert ein Holzschiff die Position jedes Spielers. Zu Beginn wird nun auf jeder Insel eine Piratenkarte aufgedeckt, die angibt, wie viel Ruhm, Gold, Schatzkisten und Aktionskarten auf der Insel zu holen ist. Jeder Spieler entscheidet sich nun geheim, zu welcher Insel er navigieren möchte und stellt dann sein Schiff dort ab. Dann können die Spieler in der Reihenfolge der Inseln (diese sind von 1 bis 6 durchnummeriert) Aktionskarten ausspielen. Diese Karten geben Ruhm, verstärken das Schiff oder helfen in brenzligen Situationen. Als nächstes werden an den Inseln, an denen mehr als ein Schiff steht, die dort stattfindenden Kämpfe ausgetragen. Beide Spieler würfeln abwechselnd je nach Anzahl ihrer Kanonen einige Würfel und werten jede 5 oder 6 als Treffer. Derjenige mit der hoheren Segelstärke beginnt den Kampf. Je Treffer muss man das eigene Schiff in den vier oben genannten Bereichen verschlechtern, bis es schlieslich so zerstört ist, dass der Kampf beendet ist. Der Sieger bekommt Ruhmpunkte, der Verlierer muss zur Piratenbucht, um dort sein Schiff zu reparieren. Nun dürfen die Spieler die Aktionen der Insel, an der sie stehen, ausführen. Auf einigen Inseln kann man neue Leute anwerben (die Mannschaft verbessern), auf anderen Kanonen oder Segel einkaufen. Auf der Schatzinsel (Nr. 6) schlieslich können Gold und Schatzkisten ausgeladen werden, um Ruhmpunkte zu erhalten. Diese werden auf einer Zahlleiste am Spielfeldrand dargestellt. Zuletzt wird das schwarze Schiff des Piraten Blackbeard im Uhrzeigersinn eine Insel weiter versetzt. Er hat sehr gute Kampfwerte und blockiert anfangs immer eine Insel. Im Spielverlauf, wenn die Schiffe der Spieler ebenfalls besser werden, kann man sich aber auch eine Schlacht mit ihm liefern und so weitere Ruhmpunkte einholen. Die Grafik ist sehr bunt geraten und nicht jedermanns Sache. Dafür ist die Ausstattung üppig, denn man erhalt einen größeren Spielplan, viele Holzfiguren, fünf Schiffsplane, sechs Würfel und viele Spielkarten und Pappcounter. Allerdings hätten die Schiffpläne aus festerem Karton sein dürfen. Insgesamt ist der Preis von 30,- € für das gebotene Spielmaterial in Ordnung. Die Anleitung ist klar strukturiert und erklärt die Regeln mit vielen Beispielen. Gerade die ausführliche Beschreibung verschiedener Kampfsituationen (mehrere Spieler gegeneinander, Schlachten gegen Blackbeard, Schlachten gegen die gelegentlich auftauchende Royal Navy, etc.) haben uns gut gefallen und auch im Spiel oft weitergeholfen. Piratenbucht ist ein interessantes Spiel, das viele Handlungsmöglichkeiten bietet, die Spieler aber nicht lange fesseln kann.

Wertung

Bewertung:  3 von 6 Punkten

Unsere Testspieler hatten Spass und die Kampfe wurden auch mit einer gewissen Spannung ausgetragen, aber eine zweite Runde war nicht drin. Damit ist Piratenbucht auf alle Fälle einen Blick wert, aber kann sich aus der Masse der Brettspiele nicht abheben. Empfehlenswert ist die verbesserte Auflage, welche 2005 von Days of Wonder herausgegeben wurde.


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