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Der Spielespiegel – Brettspiele und Kartenspiele –
Ornament

Gods

Rezension von Tommy

Ornament
Verlag:  Spiele aus Timbuktu   •   Art:  Brettspiel   •   Spieldauer:  45 Minuten
Alter:  ab 10 Jahren   •   Jahrgang:  2001   •   Sprache:  Deutsch
Rezension © Der Spielespiegel

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Vorstellung

Es mag etwas seltsam anmuten, wenn eine Rezension mit einer Entschuldigung beginnt. Aber eigentlich sollte dieses Spiel bereits vor etlichen Ausgaben vorgestellt werden und wurde es nicht. Es ist einfach vergessen worden - ein Schicksal, das es wirklich nicht verdient hat. Damals kostete es noch bare Münze, doch da die Auflage relativ klein war ist es inzwischen kostenlos als Download zum Selberausdrucken erhältlich. Ich will Gods aber dennoch mit Verspätung hier vorstellen, nicht nur als Entschuldigung an den Verlag, sondern auch um Euch ein gelungenes Legespiel nicht länger vorzuenthalten. Die Spieler übernehmen die Rollen von Göttern und bauen die Welt mit Hilfe von Sechsecken auf. Prinzipiell gibt es erst einmal drei verschiedene Arten: die Tempel der Götter, die vier verschiedenen Menschenstämme und das Ödland. Dazu kommen noch ein paar Sonderplättchen mit Spezialeigenschaften. Außer den Tempeln werden anfangs alle Plättchen auf einen Stapel gelegt und unter die letzten drei das Sonderplättchen „Spielende“ gemischt. Wird dieses aufgedeckt, so endet das Spiel sofort. Die Tempel werden an die Spieler verteilt und der Wettstreit der Götter kann beginnen. Reihum muss jeder Spieler dafür sorgen, dass zwei Plättchen offen ausliegen und dann zwei Aktionen ausführen. Er kann neue Stämme legen und damit seine Anhängerschaft erhöhen. Liegen an dem Stamm nämlich nur Tempel eines Gottes, so verehrt er diesen Gott (gekennzeichnet durch einen kleinen Marker). Selbiges gilt auch, wenn ein Stamm neben andere Stämme des gleichen Glaubens gelegt wird. Oder er kann neue Tempel bauen, was alle angrenzenden Stämme bekehrt. Der Spieler kann aber auch Ödland legen, was ihm einen Energiekristall einbringt (dazu gleich mehr) und seine bereits bekehrten Stämme schützen kann. Natürlich kann man auch die Sonderplättchen anwenden und damit Ödland versetzen oder zusätzliche Aktionen ausführen. Für das Setzen von Stämmen oder Tempeln sind Energiekristalle zu zahlen - und zwar nach Anzahl der benachbarten Plättchen. Hat ein Spieler drei Stämme einer Art für sich gewinnen können, wird daraus ein Volk, was dem Spieler 2 Siegpunkte bringt und 3 weitere, wenn er das Volk bis Spielende erhalten kann. Wenn aber ein Spieler es schafft, drei oder gar vier Völker zu gründen, so kann er das Spiel vorzeitig beenden. Wer bei Spielende am meisten Siegpunkte sammeln konnte hat das Spiel gewonnen. Allerdings muss vorher der (bzw. die) Spieler mit den meisten gelegten Tempeln vier Siegpunkte Strafe zahlen. Das Spiel ist reichlich ausgestattet, denn es erschien in einer Auflage von 600 Stück (handnummeriert) auf einen großen Stück Karton farbig aufgedruckt. Zwar musste man mit Schere oder Papiermesser die Karten selber ausschneiden, was angesichts eines Preises von damals knapp 3,- € zu verkraften ist - halt man am Ende doch reichlich Spielaterial in den Handen. Dafür sind die Grafiken sehr gut gelungen und die Anleitung schön knapp, ohne jedoch Fragen offen zu lassen. Das Spiel an sich spielt sich als taktisches Legespiel sehr gut, nur zu viert ist es etwas langatmig und spielt sich nicht ganz so schnell. Generell hatte ich mir aber eine noch etwas kürzere Spielzeit gewünscht. Auf der Homepage des Autoren wird eine Regelvariante beschrieben, mit der die Glückskomponente weiter zurückgenommen werden kann.

Wertung

Bewertung:  4 von 6 Punkten

Gods ist ein sehr gutes Legespiel, das eine angenehme Balance zwischen Taktik und Glück halt und aufgrund des niedrigen Preises überzeugen kann. So einfach das Spielprinzip auch zunächst erscheinen mag (und so schnell das Spiel neuen Spielern erklärt ist), es ist schwer zu meistern und man entdeckt immer wieder neue Taktiken.


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