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Der Spielespiegel – Brettspiele und Kartenspiele –
Ornament

Betrayal at House on the Hill

Rezension von Tommy

Ornament
Verlag:  Avalon Hill   •   Art:  Brettspiel   •   Spieldauer:  90 Minuten
Alter:  ab 12 Jahren   •   Jahrgang:  2004   •   Sprache:  Deutsch
Rezension © Der Spielespiegel

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Vorstellung

Stellt Euch einen klassischen Horror-Film vor. Eine wild zusammengewürfelte Gruppe: ein kleines Mädchen mit einem Teddybären, ein weißhaariger Professor, ein High-School Schönling, eine Zigeunerin, ein klugscheißender Junge und ein irischer Fischer. Naja, oder eine ähnliche Mischung seltsamer Charaktere. Sie durchstreifen gemeinsam ein altes unheimliches Haus, und eigentlich gibt es keine logische Erklärung warum sie nicht schon längst durch die Eingangstür ins Freie gegangen sind und sich nett voneinander verabschieden. Statt dessen bleiben sie im Haus, in dem plötzlich merkwürdige Dinge vor sich gehen: Zombies durchstreifen die Gänge, Möbel bewegen sich von alleine, Stimmen ertönen aus Spiegeln und Geister huschen in den Schatten umher. Willkommen im „House on Haunted Hill“.
Prinzipiell haben wir es hier mit einem Vertreter der Gattung „Spieler müssen Räume erforschen, Ausrüstung sammeln um stärker zu werden und dann das Böse bezwingen“ zu tun. Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines Charakters, der über vier Werte verfügt: Might und Speed (körperlich) sowie Sanity und Knowledge (geistig). Might hilft im körperlichen Kampf, Speed bestimmt die Bewegungsreichweite, Sanity hilft bei geistigem Kampf und Knowledge wird für allgemeine Proben benötigt. Nach und nach decken die Spieler Felder auf, welche Räume des Hauses zeigen. In einigen Räumen warten Symbole auf die Spieler, die das Aufdecken von Aktionskarten erfordern. Diese Karten gibt es in drei Geschmacksrichtungen: „Event“-Karten sind kleine Zwischenfälle, die positive oder negative Auswirkungen auf den Charakter haben können. „Item“-Karten werden aufgesammelt und verbessern so die Fähigkeiten des Charakters. Und „Omen“-Karten lösen sowohl ein Ereignis aus und sind fast immer auch ein Gegenstand. Jeder Spieler darf sich innerhalb seiner Reichweite bewegen, doch wenn er einen neuen Raum mit einem Symbol aufdeckt, so endet sein Zug sofort. Die aufgedeckte Karte wird abgehandelt und der nächste Spieler ist an der Reihe. So entsteht im Laufe des Spiels der komplette Bodenplan des Hauses und die Charaktere verbessern (oder mit Pech verschlechtern) ihre Werte.
Der besondere Kniff des Spieles ist, dass mit jeder aufgedeckten Omen-Karte die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sich einer der Spieler als Traitor, als Verräter, entpuppt. Wenn es soweit ist, wird zufällig bestimmt, wer sich gegen die restlichen Spieler stellen darf. Die verbleibenden Spieler erhalten ebenso wie der Traitor ein Heft, in dem 50 Szenarien enthalten sind, aus denen ebenfalls zufällig eines ausgewählt wurde. In dem Heft steht jeweils die Aufgabe und das Spielziel für die verbleibende Gruppe und den Traitor. Beispielsweise könnte die Aufgabe des Traitors sein, als Werwolf durch das Haus zu rennen und möglichst viele andere Spieler zu infizieren um zu gewinnen, während die restlichen Spieler Silbergegenstände im Haus zusammensuchen müssen, um daraus eine Silberpatrone zu gießen und den Werwolf zu töten.
Damit ist jedes Spiel (zumindest die ersten 50 Spiele lang) anders. Die Aufgaben sind fast immer gut ausbalanciert und witzig auf das Thema angepasst - machen also Spaß. Von der Ausstattung her kann das Spiel voll punkten, von den bunten Plastikfiguren über die stabilen Raumpläne bis hin zu unzähligen Hilfscountern ist das Spiel sehr gut bestückt. Nur leider sind manchmal die Aufträge der Szenarios nicht ganz klar und lassen einige Fragen offen, die man aber in der Spielrunde klären kann.

Wertung

Bewertung:  4 von 6 Punkten

Das Spiel landete eine ganze Zeit lang erstaunlich häufig auf dem Spieltisch. Das liegt zum einen sicherlich an der Faszination, welche die Rolle der Traitors ausübt, gepaart mit dem Abwechslungsreichtum der 50 Szenarios. Aber auch daran, dass es schnell erklärt ist und man sich gut nebenbei unterhalten kann. Insgesamt ein kurzweiliges und unterhaltsames Spiel.


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