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Der Spielespiegel – Brettspiele und Kartenspiele –
Ornament

Nexus Ops

Rezension von Tommy

Ornament
Verlag:  Avalon Hill   •   Art:  Brettspiel   •   Spieldauer:  60 Minuten
Alter:  ab 10 Jahren   •   Jahrgang:  2005   •   Sprache:  Englisch
Rezension © Der Spielespiegel

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Vorstellung

Die Ressourcen werden immer knapper, also muss man neue Quellen erschließen. In der Zukunft geschieht dies beispielsweise auf einem von insektenartigen Außerirdischen bevölkerten Mond. Wie praktisch, dass sich die dummen Viecher auch gleich als willige Soldaten und Arbeiter einsetzen lassen. Also kämpfen vier Konzerne um den ertrag- und gewinnreichen Himmelskörper. Nachdem man sich von der Vergiftung durch die ätzenden Dämpfe aus der Spielpackung erholt hat bricht Begeisterung aus: dem Spiel liegen unzählige neonfarbige Spielfiguren bei, die transparent und giftig für Aufsehen sorgen. Okay, dank der ausströmenden Gerüche möchte man sie in den ersten Partien nur mit Handschuhen anfassen und mit Atemmaske am Spieltisch sitzen, aber das legt sich mit der Zeit. Der Spielplan wird a la Catan mit sechseckigen Karten kreisförmig zusammengestellt, in deren Mitte ein kleiner Pappmonolith seinen Platz findet. Dieser erhöhte Ort spielt später noch eine große Rolle. Die Landschaft besteht aus unterschiedlichen Geländefeldern wie Pilzwäldern, Lavaseen oder Geröllhalden. Außerdem finden sich etliche Karten (Aufträge und Aktionskarten) und viele Pappcounter in der Schachtel. Nachdem der Spielplan ausgelegt wurde werden veredckt Ressourcenmarker auf die Felder gelegt. Jeder Spieler hat außerdem vier Startfelder, die Erträge bringen. Nachdem die Spielreihenfolge bestimmt wurde darf sich jeder Spieler von seinem Startgeld eine kleine Armee kaufen und auf seinen Startfeldern verteilen. Die Auswahl an Einheiten ist recht vielseitig und beinhaltet kräftige oder schnelle Figuren ebenso wie welche, die auf bestimmten Geländearten Vorteile haben. Nun kann der Kampf beginnen. Jeder Spieler erhält eine Auftragskarte, auf der eine Bedingung für den Erhalt von Siegpunkten steht. Beispielsweise könnte es darum gehen, mindestens drei Ressourcefelder zu besetzen, den Monolithen eine Runde lang mit eigenen Einheiten zu besetzen oder eine bestimmte Anzahl an Feldern einer Geländeart unter Kontrolle zu haben. Hat ein Spieler während seines Zuges die Bedingung erfüllt, so darf er die Karte offen vor sich ablegen und damit die Siegpunkte der Karte auf seinem Konto gutschreiben. Am Ende der Runde erhält er außerdem eine neue Auftragskarte. Aktionskarten allerdings erhält man vor allem, indem man als Verlierer aus einem Kampf herausgeht. Das führt dazu, dass mächtige Spieler nicht so schnell übermächtig werden und hält das Spiel dynamisch. Aktionskarten bieten dem ausspielenden Spieler teils erstaunliche Vorteile und gelten als durchaus erstrebenswert... Die Bewegung und der Kampf (würfelbasiert) erfinden das Genre nicht neu und sind schon Dutzende Male in anderen Spielen gesehen worden. Fans dieser Art der Spiele werden sich aber zumindest freuen zu hören, dass es durch die Geländearten und die Einheitentypen durchaus taktische Möglichkeiten gibt, auch wenn natürlich dank der Würfel alles recht glücksbasiert ist. Wer am Ende eine zuvor festgelegte Anzahl an Siegpunkten erreicht hat, der hat das Spiel gewonnen und den Mond ausgeschlachtet. Das Spiel dauert circa 60 Minuten, man kann die Spieldauer aber verkürzen oder verlängern. Die Aufmachung ist auch von den Figuren abgesehen sehr gut und kann überzeugen.

Wertung

Bewertung:  4 von 6 Punkten

Nexus Ops hat durch seine Optik mit den leuchtenden Insekten einen herrlich schönen trashigen Charme - ohne allerdings Zweifel an der Qualität der Ausstattung aufkommen zu lassen. Uns haben die Testrunden viel Spaß gemacht, weil das Spiel eine gute Mischung aus Glück und Taktik bietet, die viele Spieler anspricht. An Strategieschwergewichte wie A Game of Thrones oder Warcraft kommt es aber nicht heran - will es aber auch gar nicht.


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