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Der Spielespiegel – Brettspiele und Kartenspiele –
Ornament

Die großen Abenteuer der kleinen Hobbits

Rezension von Tommy

Ornament
Verlag:  Queen Games   •   Autor:  Jean Vanaise   •   Art:  Brettspiel
Spieldauer:  90 Minuten   •   Alter:  ab 12 Jahren   •   Jahrgang:  1994
Sprache:  Deutsch   •   Rezension © Der Spielespiegel

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Vorstellung

Wir befinden uns im Auenland in Tolkiens Welt Mittelerde. Inmitten dieser beschaulichen Gegend liegt ein kleines Dorf mit Namen Hobbingen. Dieser Ort war schon einmal Ausgangspunkt eines großartigen Abenteuers in Mittelerde. Und auch wenige Jahre später wird hier die Ringgemeinschaft zusammenkommen, deren Schicksal es sein wird, die ganze Welt vor Sauron, dem Herrn der Ringe, zu retten. Doch zurück zur Gegenwart: Bilbo erzählt an diesem Abend zum wiederholten Male seine abenteuerliche Geschichte über die Reise mit Thorin Eisenschild und seinen Zwergen. Sie zogen damals aus, um den Drachen Smaug im Berg Erebor zu besiegen. Dieser Smaug hatte doch die Dreistigkeit besessen, das uralte Zwergenvolk von dort zu vertreiben und sich selbst in den Höhlen breit zu machen. Die Holzscheite knistern geheimnisvoll im offenen Kamin, und viele junge Hobbits sind an diesem Abend in Bilbos gemütlicher Wohnhöhle zusammengekommen, um seinen sagenhaften Erzählungen zu lauschen; und auch nicht ohne Hoffnung, einige von seinen vorzüglichen selbstgebackenen Keksen zu bekommen. Vor Erstaunen weit geöffnete Augen spiegeln das prasselnde Feuer wider, und ab und zu hört man draußen die ersten stürmischen Boten des nahen Herbstes. Ein Abend wie viele andere auch, nur diesmal beschließen vier junge, wagemutige Hobbits, loszuziehen und das große Abenteuer selbst zu erleben und – natürlich – zu bestehen... Hobbits (so nennen wir das Spiel) beruht also auf der Welt Mittelerde von Tolkien. Es ist der Nachfolger des Spiels Ringgeister, das ebenfalls bei Queen Games erschienen ist. Vier kleine Hobbits (deren Spielfiguren echte Citadel-Figuren sind) machen sich auf, den Drachen zu besiegen. Doch am Anfang sind sie noch schwach und ohne Ausrüstung. Sobald der erste Hobbit an der Reihe ist, würfelt er mit einem Würfel, der die Zahlen 1, 2 und 3 und zusätzlich noch einen Adler aufweist. Mit dem Würfel wird die Anzahl der Felder bestimmt, die der Hobbit gehen darf. Liegt der Adler oben, so darf sich der Hobbit irgendein Zielfeld aussuchen und sich sofort dorthin begeben - wird er doch von dem mächtigen Tier zum Ort seiner Wünsche getragen. Das Spielbrett (eine wunderschöne Karte von Mittelerde) ist unterteilt in verschiedene Felder. Manche stellen Städte dar, andere Orte voller Gefahren oder Stätten der Elben. Auf diesen Felder können unterschiedliche Dinge getan werden, die ich nun beschreiben will: Abenteuer: Kommt ein Hobbit auf ein Abenteuerfeld, so wird eine Abenteuerkarte vom Stapel aufgedeckt. Auf dieser finden sich gute oder schlechte Ereignisse. Oftmals wird der Ausgang der Karte von Ausrüstungsgegenständen des Hobbits abhängig gemacht. Will der Hobbit beispielsweise eine Höhle erforschen, sollte er vorher eine Laterne gekauft haben. Meistens sind diese Abenteuer nicht so gefährlich für den Hobbit, bringen aber auch keinen großen Belohnungen. Dorf: Hier kann der Hobbit sich mit Dingen ausrüsten, die er dringend braucht. Es gibt drei unterschiedliche Arten von Dörfern, nämlich menschliche, zwergische und jenes, aus dem die Hobbits stammen. In jedem Dorf gibt es unter schiedliche Gegenstände, die der Hobbit mit seinem Geld kaufen kann. Außerdem gibt es für jeden Besuch einer Stadt eine Rätselkarte (dazu später mehr). Gefahr: Hinter den Orten der Gefahr lauern schreckliche Kreaturen, die einen schlecht ausgerüsteten Hobbit zum Frühstück verschlingen. Um sie zu besiegen benötigt man neben einer guten Ausrüstung auch etwas Glück, sonst verliert man schnell einige Lebenspunkte. Besiegt man aber ein solches Monster, so warten große Reichtümer oder einer der sagenhaften Juwelen, die im Kampf gegen den Drachen helfen können. Wagnis: Die Monster hier sind nicht ganz so schrecklich wie in der Gefahr, aber dennoch gefährlich. Ihre Schätze sind aber auch nicht so groß. Magie: Hier leben die Elben. Sie sind gern dazu bereit, einem armen Hobbit ein wenig ihrer Magie beizubringen (ihm eine der Magiekarten zu geben) oder ihn zu heilen. Rast: Wenn ein Hobbit gar nichts tut, sondern einfach eine Runde lang stehen bleibt, dann darf er sich eine der Rastkarten nehmen. Diese ähneln den Abenteuerkarten in ihrer Gefahr und ihren Nutzen, sind aber komplett unterschiedlich. So laufen die Hobbits also kreuz und quer durch Mittelerde und versuchen möglichst gute Waffen und Rüstungen zu erstehen, sich mit Lampen, Seilen oder Tabakpfeifen auszurüsten und die Magie der Elben zu erlernen. Mit viel Glück bekommt man gar einen Begleiter wie Streicher oder gar Gandalf an seine Seite gestellt, mit denen das Abenteuer leichter fällt. Trifft man unterwegs auf einen anderen Hobbit, so darf man ihn zu einem Rätselwettstreit herausfordern. Dazu sammelt man in Dörfern sogenannte Rätselkarten ein. Jede davon beinhaltet ein Rätsel und mehrere Antworten. Das Rätsel liest man dem anderen Hobbit vor. Kommt dieser auf die Lösung und hat eine Rätselkarte auf der die Antwort steht, so darf er seinerseits eine Frage stellen. Der Gewinner dieses Wettstreits darf dem Verlierer einen beliebigen Ausrüstungsgegenstand oder die Hälfte dessen Goldes nehmen. Kommt es zum Kampf, so wird zunächst die Stärke des Monsters gewürfelt. Dann muß der Hobbit mit drei Würfeln mindestens diese Zahl würfeln. Zwar sind diese Kampfwürfel sechsseitig, aber sie haben jeweils die Zahlen 1 bis 3 in normalen Augenzahlen als auch in arabischen Ziffern. Es dürfen immer nur gleiche Arten zusammengezählt werden. Dann wird die kleinere Zahl von der größeren Zahl abgezogen. (Hat ein Hobbit zwei arabische 3‘er und eine 2 in Punkten rechnet man: 3 + 3 - 2 = 4.) So ist die höchste zu erreichende Zahl eine 9. Allerdings helfen Ausrüstungsgegenstände im Kampf. Man darf zum Beispiel für ein Schwert einen Punkt vom Wert des Monsters abziehen oder sogar 4 Punkte, wenn man des Zauberspruches Blitzstrahl mächtig ist. Gegen Ende wagt sich dann einer der kleinen Hobbits zum Drachen vor, um ihn zu besiegen. Denn wer den Drachen besiegt, der hat auch das Spiel gewonnen. Allerdings hat der Drache eine Stärke von 16 und ist damit ziemlich robust. Nur wer sich gut gerüstet hat, einige Heiltränke sein Eigen nennt und möglichst viele der Zauberjuwelen bei sich trägt, kann den Drachen besiegen. Er darf sich dann einer ebenso großen Berühmtheit erfreuen wie Bilbo Beutlin und sich Drachentöter nennen. Die eben erwähnten Zauberjuwelen findet man an verschiedenen Orten auf Mittelerde. Manche kann man für teures Geld erkaufen, andere muß man sich im Kampf gegen die schlimmsten Monster erwerben. Dabei gibt es von den vier verschiedenen Farben jeweils nur so viele Steine, wie es Mitspieler gibt. Jeder kann aber beliebig viele Steine der gleichen Farbe sammeln. Er kann dann zwar nur einen jeder Art benutzen, doch nimmt er den anderen Hobbits wertvolle Steine weg.

Wertung

Bewertung:  5 von 6 Punkten

Die großen Abenteuer der kleinen Hobbits ist ein Spiel, das schon beim ersten Mal unheimlich viel Spaß macht und voller liebenswerter Details steckt. Nicht nur der berühmtberüchtigte ”Hosenmatz” (wenn man Gold von einem Monster bekommt muß man Karten vom Goldstapel ziehen und bekommt dann entsprechend Geld. Aber auf einer der Karten ist ein unschuldig dreinblickender Hobbit, der seine Hosentaschen nach Außen krempelt – als Zeichen für null Goldstücke), sondern auch die vielen aus Tolkiens Werken bekannten Charaktere machen das Spiel noch besser. Und wenn man versucht, die Karten nicht bloß aufzudekken, sondern ”rollenspielerisch” zu beschreiben, dann ist das Spiel echt Klasse!


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